Sonderveranstaltung
Tag des offenen Denkmals 2026
Historisches Museum Saar
Schlossplatz 15, 66119 Saarbrücken
Anlässlich des Tag des offenen Denkmals® mit dem Motto „NETZwerke: Denkmale & Infrastruktur“ bietet das Historische Museum Saar ein Programm aus mehreren Kurzführungen an:
Die Gestapo-Zelle
Sonntag, 13.09.2026 12:00 Uhr | Dauer: 30 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 16:00 Uhr | Dauer: 30 Minuten
Eine Vorabanmeldung ist nicht erforderlich.
Von der Burg zum Schloss
Sonntag, 13.09.2026 11:00 Uhr | Dauer: 30 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 13:00 Uhr | Dauer: 30 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 15:00 Uhr | Dauer: 30 Minuten
Festes Schuhwerk wird empfohlen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, wir empfehlen daher die Vorabanmeldung über unser Online-Buchungssystem. Das Museum ist von 10-18 Uhr geöffnet, der Eintritt sowie die Teilnahme an den Kurzführungen sind an diesem Tag frei!
Sonderveranstaltung
After Work im Museum: Ein literarischer Rundgang durch die Saar-Geschichte
Historisches Museum Saar
Schloßplatz 15, 66119 Saarbrücken
Mit der Geschichte der Saar-Region sind zahlreiche literarische Zeugnisse verbunden – Texte ‚von hier‘ ebenso wie ‚von außerhalb‘, die sich mit der Region befassen. Der Literaturwissenschaftler Moritz Klein führt durchs Museum und liest an thematisch passenden Stationen ausgewählte Texte vor – Auszüge aus Romanen, Erzählungen und Gedichte.
Im 15. Jahrhundert überträgt die Saarbrücker Gräfin Elisabeth von Lothringen Versdichtungen über ritterliche Abenteuer aus dem Französischen in deutsche Prosa und begründet so die deutschsprachige Romanliteratur mit. Goethe beschreibt in seiner Autobiografie einen Besuch in der barocken Residenz Saarbrücken im Sommer 1770 – und wie er durch den saarländischen Bergbau Feuer für die geologischen Wissenschaften fing. Der Lyriker (und Bauarbeiter) Johannes Kühn dichtet eine klassenkämpferische Hymne auf Nikolaus Warken, den Streikführer der Saar-Bergleute im 19. Jahrhundert. Der Großvater von Michael Ende stirbt 1898 bei einem Arbeitsunfall im Stumm’schen Eisenwerk in Neunkirchen. Im Ersten Weltkrieg schreibt Alfred Döblin Briefe aus Saargemünd, wo er als Militärarzt stationiert ist. Bertolt Brecht verfasst eigens ein Kampflied gegen den Anschluss des Saargebiets ans Hitler-Reich: „Haltet die Saar, Genossen!“ In den 1950er-Jahren wächst Ulrike Kolb als Tochter eines Marmelade-Fabrikanten in Völklingen-Fenne auf – literarisch verarbeitet in ihrem Roman „Schönes Leben“ (1990). – Diese und andere Geschichten werden im literarischen Rundgang vorgestellt.
Guide: Moritz Klein
Die Führung ist kostenlos, lediglich der Eintritt ins Museum ist zu zahlen.
Sonderveranstaltung
Sommermusik: Musik in Blasen
Historisches Museum Saar
Schlossplatz 15, 66119 Saarbrücken
Wir leben gemeinsam in einer Gesellschaft und sind doch so oft isoliert voneinander. Besonders im Zeitalter der sozialen Medien sind soziale Blasen stärker denn je spürbar. Das Ensemble Interresearch erforscht musikalisch und szenisch den Zustand der Isolation in einer eigentlich verbundenen Welt und stellt sich die Frage, wie wir mit der Spaltung in unserer Gesellschaft umgehen können.
Mithilfe von starker räumlicher Trennung, Texten und musikalischer Improvisation erzählen sie die Geschichte des Aufeinandertreffens vier grundverschiedener Figuren, die eine modellhafte Form von sozialen Blasen darstellen. Das Konzept hat den Hochschulwettbewerb für neue Konzertformate „Fu-Tür“ gewonnen.
Das Konzert findet zu drei verschiedenen Uhrzeiten statt: 15.00 Uhr, 16:30 Uhr, 18.00 Uhr. Aufgrund der begrenzten Platzkapazität ist eine Anmeldung mit Angabe der Uhrzeit erforderlich: sommermusik@saarbruecken.de.
Besetzung
- Ayaka Lida: Schlagzeug
- Rongzhen Wen: Flöte
- Oleksii Rybak: Cimbalom
- Gustav Hofmann: Elektronik
- Anastasiia Telko: Sprecherin
- Vanessa Masur: Texte und Videos
Saarbrücker Sommermusik
Das Konzert ist Teil der Saarbrücker Sommermusik. Das ganze Programm der Reihe gibt es unter www.sommermusik.saarbruecken.de.
Foto: Ensemble Interresearch ©Yuliia Andriichuk
Sonderveranstaltung
Ottmar Ette liest aus der "Wunder Bunker"
Historisches Museum Saar
Schlossplatz 15, 66119 Saarbrücken
Zwischen Wunderwaffe und Wirtschaftswunder erzählt der Roman „Wunder Bunker“ vom Bau des größten Bunkers Deutschlands mit seinen Konzentrations- und Arbeitslagern als Chiffre deutscher und europäischer Geschichte im Übergang von den vierziger zu den fünfziger Jahren. Als historischer Roman deckt er die Kontinuitäten in dieser Geschichte auf, als literarische Parabel und Tierfabel entfaltet er aus der Perspektive einer Silbermöwe humorvoll die Abgründe menschlichen Daseins, als biographische Skizze beleuchtet er unterschiedliche Figuren, von Lagerinsassen aus ganz Europa, von Architekten und Ingenieuren, von Wachmannschaften und scheinbar unbeteiligten Nachbarn als Psychogramm der Zeit, als Thriller entfaltet er die Spannungen zwischen brutaler Gewalt und ästhetischem Widerstand.
Tickets (8,00 €) können über die vhs Saarbrücken gebucht werden.
In Kooperation mit:

Sonderveranstaltung
Bei Anruf Kultur: Ein Stück Eisen - wertvoller als Gold. Die Beckenhaube
Telefonführung
Bei Bauarbeiten nahe dem Saarbrücker Schloss wurde in den 1970er Jahren eine Beckenhaube entdeckt, ein eiserner Helm aus dem 14. Jahrhundert. Auf den ersten Blick ist sie tatsächlich nur ein Stück Eisen – stark gealtert, beschädigt und aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gerissen. Und doch ist sie für uns wertvoller als Gold, denn sie gehört zu den wenigen erhaltenen Zeugnissen mittelalterlicher Rüstungsgeschichte aus unserer Region. Wem gehörte dieser Helm? Wie landete er an seinem späteren Fundort? Und was lässt sich über ein Objekt sagen, dessen Fundkontext vieles offenlässt? Gerade diese offenen Fragen machen die Beckenhaube so spannend. Sie zwingen uns, uns ihr aus verschiedenen Blickwinkeln zu nähern – regionalgeschichtlich, rüstungskundlich und objektbezogen – und eröffnen so überraschend viele Geschichte(n).
Guide: Florian Deller
So funktioniert es:
Melden Sie sich auf der Website an, indem Sie auf den "Kostenlos anmelden"-Button klicken. Alternativ können Sie auch anrufen: (040) 209 404 36
Sie erhalten gleich nach Ihrer Anmeldung per E-Mail eine Festnetznummer für die Einwahl. Bitte kontrollieren Sie auch Ihren Spam-Ordner. Die erhaltene Telefonnummer wählen Sie am Veranstaltungstag etwa 2 bis 3 Minuten vor Beginn.
Die kostenfreien Führungen dauern eine Stunde.
Präsentation
"Wem würde ich ein Denkmal widmen?"
Historisches Museum Saar
Schlossplatz 15, 66119 Saarbrücken
Unter diesem Titel setzte sich das Technisch-Gewerbliche Berufsbildungszentrum I (TGBBZ I) Saarbrücken gemeinsam mit der Künstlerin Frauke Eckhardt, dem Landesverband Sinti & Roma und der Landeshauptstadt Saarbrücken mit Erinnerungskultur und Gedenken auseinander.
Ausgangspunkt war der Gedenkort „Nachhall“ im Echelmeyerpark, der an die im Nationalsozialismus ermordeten saarländischen Sinti und Roma erinnert. Die Auszubildenden hinterfragten bestehende Denkmäler: Welche Geschichten erzählen sie? Welche Perspektiven fehlen? Und woran sollte eine demokratische Gesellschaft heute erinnern?
Aus ihren Überlegungen entwickelten die angehenden Bauzeichnerinnen und Bauzeichner eigene Ideen für neue Formen des Gedenkens und setzten diese in Skizzen und Modellen um. So verbindet das Projekt historische und gesellschaftliche Fragestellungen mit dem fachlichen Können der Jugendlichen.
Entstanden ist eine Ausstellung, die dazu einlädt, über die Bedeutung von Denkmälern und die Frage nachzudenken, wie und woran wir uns erinnern wollen.
Für das Projekt „Wem würde ich ein Denkmal widmen?“ wurde die Schule 2026 mit dem Hauptpreis des Esther-Bejarano-Preises in der Kategorie Sekundarstufe II ausgezeichnet.
Die Eröffnung der Präsentation findet am 02.10. um 17.00 Uhr im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie im Historischen Museum Saar statt.
Foto: André Mailänder
Sonderveranstaltung
Die Lange Nacht der Demokratie Saarland
Schlossplatz Saarbrücken
Im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie lädt das Historische Museum Saar zu zwei Veranstaltungen ein:
11 Uhr | Führung „Gegenwart im Spiegel der Vergangenheit – Ein Streifzug durch die Orte der Kunst und Kultur auf dem Saarbrücker Schlossfelsen“
Die Führung nimmt die Teilnehmenden mit auf einen Streifzug durch diese außergewöhnlichen Erinnerungsorte. Dabei werden unterschiedliche Zeiten, Architekturen und Lebenswelten näher betrachtet. Gleichzeitig wird der Blick auf die Zukunftsvision des europäischen Gedankens und die Werte von Antifaschismus, Demokratie und Weltoffenheit gerichtet. Die Veranstaltung ist ein Angebot der Volkshochschule des Regionalverbands Saarbrücken in Kooperation mit dem Historischen Museum Saar. Eine Anmeldung ist über die Webseite der Volkshochschule des Regionalverbands Saarbrücken, per E-Mail info@lndd.saarland oder telefonisch +49 681 5064343 möglich. Keine Führungsgebühr.
17 Uhr | Eröffnung der Präsentation „Wem würde ich ein Denkmal widmen?!“
Was bedeutet Erinnern heute – und wem geben wir einen Platz in unserer Erinnerungskultur? Ausgehend vom Denkmal „Nachhall“ für die im Nationalsozialismus ermordeten saarländischen Sinti & Roma haben sich Auszubildende des TGBBZ I kritisch mit Geschichte, Gedenken und der Bedeutung von Denkmälern auseinandergesetzt. Aus ihren persönlichen Fragen und Perspektiven sind eigene Denkmalentwürfe entstanden, die nun im Historischen Museum Saar präsentiert werden.
Die Präsentation läuft vom 02.10. - 09.11.2026
Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen zur Langen Nacht der Demokratie finden Sie hier.
Sonderveranstaltung
NEU im Saarland
Neu im Saarland? Geschichte entdecken & Leute kennenlernen
Sie sind erst vor Kurzem ins Saarland gezogen – sei es zum Studium, für einen neuen Job oder für einen neuen Lebensabschnitt? Dann laden wir Sie herzlich zu einer besonderen Veranstaltung im Historischen Museum Saar ein.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die in den letzten sechs Monaten ins Saarland gezogen sind. Gemeinsam werfen wir einen spannenden Blick auf die wichtigsten Ereignisse der saarländischen Geschichte bis 1959 – von bewegten politischen Zeiten bis zur Eingliederung des Saarlands in die Bundesrepublik Deutschland. Erfahren Sie, was die Region geprägt hat und warum das Saarland eine einzigartige Geschichte besitzt.
Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre bei einem Getränk andere Neu-Saarländerinnen und Saarländer kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und vielleicht schon erste Kontakte in Ihrer neuen Umgebung zu knüpfen.
Die Führung ist kostenlos – lediglich der Eintritt ins Museum ist zu entrichten.
Jetzt anmelden und neue Kontakte knüpfen! => info@hismus.de
Die Veranstaltung wird von ODDO BHF Solutions unterstützt.
Vortragsreihe // Von der Saarabstimmung 1955 bis zur Kleinen Wiedervereinigung 1957
Salvatore Pisani: Städtebau als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Zum Wiederaufbau des Saarlands 1945-1955
Historisches Museum Saar
Schlossplatz 15, 66119 Saarbrücken
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Vortrag
Prof. Dr. Rolf Sachsse: Hin- oder Wegsehen. Krieg und Frieden in den Bildmedien
Historisches Museum Saar
Schlossplatz 15, 66119 Saarbrücken
Fragen lassen sich Künstlerinnen und Künstler nicht mehr, aber viele vor- und frühgeschichtliche Felszeichnungen lassen sich als Abbilder kriegerischer Handlungen interpretieren. Darstellungen von kriegerischer Gewalt und menschlichem Leid haben die gesamte Kunstgeschichte begleitet, und gerade Marine- wie Schlachtenbilder waren im 18. Jh. Die teuersten Produkte der Malerei.
Eines der Authentizitäts-Versprechen der Fotografie ist die Aufklärung über die Wahrheit kriegerischer Auseinandersetzungen, von Roger Fentons ersten Aufnahmen des Krim-Kriegs 1857 bis zu Anja Niedringhaus‘ Bildern aus Afghanistan kurz vor ihrem Tod im Jahr 2014. Was es mit der Wirklichkeit oder gar Wahrheit von Kriegsbildern auf sich hat, wird der Vortrag an Beispielen aus allen Jahrhunderten erläutern.
Eine Kooperation mit der vhs Saarbrücken.
8,00 € (Abendkasse)
Vortragsreihe // Von der Saarabstimmung 1955 bis zur Kleinen Wiedervereinigung 1957
Gabriele Clemens: Aufbruch in die Moderne. Das Saarlandmuseum
Historisches Museum Saar
Schlossplatz 15, 66119 Saarbrücken
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
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